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AK_Religionsfreiheit_IGFM
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3. Oktober Tag der Deutschen Einheit – Deutschland singt und klingt
Herzliche Einladung zum Mitmach-Projekt am Tag der Deutschen Einheit
Die Initiative „3. Oktober – Deutschland singt und klingt“ und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte laden alle Generationen und Kulturen zum offenen Singen und Feiern in allen Städten und Dörfern ein. Die IGFM ist Mitglied des Projektträgervereins.
35 Jahre seit der Wiedervereinigung sind die Achtung der Menschenrechte und der Demokratie in Deutschland keine Selbstverständlichkeit. Jeden Tag braucht es Menschen, die Verantwortung übernehmen, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit durchzusetzen, Unrecht zu nennen und Zivilcourage zu zeigen. Dankbarkeit für ein wiedervereintes Deutschland ist dennoch angebracht. Hunderte Chöre in ganz Deutschland erinnern am 3. Oktober mit dem Liederabend „Deutschland singt und klingt“ und durch die Wahl ihrer Liedbeiträge an die gemeinsame Verantwortung aller Bürger für die Vollendung der Einheit in Vielfalt.
Das Material wird gestellt!
Das jedes Jahr wechselnde Repertoire umfasst Volkslieder, international bekannte Friedensweisen bis hin zu einem Mix aus Stücken, die junge und alte deutsche Zeitgeschichte miteinander verbinden wie „Über sieben Brücken musst Du gehn“. In Erinnerung daran, dass die DDR-Wendebewegung in den Kirchen stattfand, wird „Großer Gott, wir loben Dich“ ein Liedbaustein sein, dessen Text Sänger und Zuhörer seit vielen Jahrhunderten bewegt.
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China: Hauskirchen-Pastor an unbekanntem Ort festgehalten
Frankfurt am Main. Als Gefangenen des Monats September 2025 haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA den evangelischen Pastor Zhang Sen aus Fuyang in der westlich von Shanghai gelegenen Provinz Anhui benannt. Er hielt sich in der nördlich seiner Heimat gelegenen Provinz Jiangsu bei Freunden auf, als er am späten Nachmittag des 9. Juli 2025 festgenommen wurde. Einer letzten Nachricht an seine Frau Xu Chao zufolge waren Unbekannte zu dem Zeitpunkt dabei, das Türschloss zu der Wohnung aufzubrechen, in er zu Besuch war. Die Ehefrau erfuhr später durch Augenzeugen von der Festnahme. In Handschellen sei er in ein Auto mit den Kennzeichen seiner Heimatstadt gesetzt worden.
Es ist bisher nicht bekannt, wo der Vater von drei Kindern seither festgehalten wird. Die reformierte Kirche Maizhong, der der Pastor angehört, ist eine Hauskirche. Sie hat sich nicht der Patriotischen Drei-Selbst-Bewegung angeschlossen, die der kommunistische Staat als Dachorganisation für evangelische Christen vorgesehen hat. Da sie sich so der Kontrolle durch die Kommunistische Partei Chinas (KPC) entzieht, werden Mitglieder der Kirche seit Sommer 2021 verfolgt: Sie werden mit elektronischen Fährtenfindern überwacht oder durch Repressalien wie Wohnungseinbrüche und willkürliche Festnahmen unter Druck gesetzt. IGFM und IDEA bitten um Appelle an den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, sich für die umgehende Freilassung des Pastors einzusetzen.
Die Appelladresse lautet: Staatspräsident Xi Jinping via Botschaft der Volksrepublik China, Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin. Hier der Link zum Musterbrief im WORD-Format:
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Pakistan: Christ wegen falscher Anschuldigung in Haft
Frankfurt am Main. Als Gefangenen des Monats August haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA den pakistanischen Christen Amir Paul aus Lahore (Provinz Punjab) benannt. Der 60-jährige Beamte kam am 19. Juli 2025 wegen angeblicher Blasphemie in Polizeigewahrsam.
Paul hatte in einem Gemischtwarenladen im Stadtviertel Nishat Colony eingekauft, und dort eine Debatte geführt. Der Geschäftsinhaber warf ihm vor, „ein Agent Amerikas und des Westens“ zu sein. Er alarmierte daraufhin Imame aus der Umgebung und behauptete, sein Kunde habe im Verlauf der Diskussion den islamischen Propheten Mohammed beleidigt.
Paul weist diesen Vorwurf zurück: Er habe sich keineswegs zu religiösen Fragen geäußert. Zeugen, die vor Ort befragt wurden, bestätigten die Aussage des Festgenommenen. Seine Familie und die Nachbarn befürchten, dass es zu Mobgewalt kommen könnte, wie bereits in früheren vergleichbaren Fällen. Die IGFM und IDEA bitten um Appellbriefe an den pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari. Er soll auf die Freilassung des Christen hinwirken und für die Sicherheit des Inhaftierten und seiner Familie sorgen.
Die Appelladresse lautet: Präsident Asif Ali Zardani, c/o Botschaft der Islamischen Republik Pakistan, Schaperstr. 29, 10719 Berlin. – Sie können dazu den Muster-Appellbrief verwenden, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist:
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Nicaragua: Pastorin zu 15 Jahren Haft verurteilt
Zur „Gefangenen des Monats September 2024“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA die evangelische Christin Marisela de Fátima Mejía Ruiz benannt. Die 40-Jährige ist Pastorin der Missionsorganisation „Puerta de la Montaña“. Bei einer Razzia nicaraguanischer Sicherheitskräfte am 17. Dezember 2023 wurde sie zusammen mit zehn weiteren Führungskräften festgenommen.

