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“Diese Hinrichtungen sind ein Zeichen dafür, dass das islamische Regime zu keinerlei Kompromissen bereit ist, um jeden Preis an der Macht bleiben will, und dafür den Tod von Tausenden Iranern in Kauf nimmt,” teilt Valerio Krüger, Sprecher des Vorstands, mit.
Übereinstimmenden Berichten zufolge wurden die drei Männer im Zusammenhang mit den landesweiten Protesten in Qom festgenommen. In Haft wurden sie unter Folter zu Scheingeständnissen gezwungen. Auf der Webseite des Justizministeriums, Mizan, wurde die Vollstreckung der Todesurteile am 19. März 2026 verkündet. Zuvor hatte der Oberste Gerichtshof die Urteile bestätigt. Die Hinrichtungen wurden am frühen Morgen vollzogen.
Die IGFM weist darauf hin, dass den Verurteilten kein faires und rechtsstaatliches Verfahren gewährt wurde. Vielmehr deuten zahlreiche Hinweise darauf hin, dass die Verfahren unter hohem Zeitdruck geführt wurden und grundlegende Verteidigungsrechte, wie der Zugang zu unabhängiger Rechtsberatung, nicht gewährleistet waren. Seit Längerem warnen internationale Beobachter vor der Anwendung solcher beschleunigten Verfahren im Zusammenhang mit den Protesten.
Foto: Mehdi Ghasemi, Saleh Mohammadi und Saeid Davoudi auf der Anklagebank
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