Christliche Organisationen fordern von Merz Einstehen für Religionsfreiheit in Syrien https://t.co/4U7QZL7yz4
— Rudolf Gehrig (@RudolfGehrig) March 30, 2026
Aktuelles
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Save the date: IGFM Jahrestagung 11. April 2026
Am 11. April 2026 lädt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) zu ihrer Jahrestagung in das Gustav-Stresemann-Institut in Bonn ein. Auf dem Programm stehen Vorträge, Länderberichte und Grußworte, unter anderem von: • Dmytro Lubinez, Ukrainischer Hochkommissar für Menschenrechte • Anastasia Alekseyeva, IAC-ISHR, ukrainische IGFM-Sektion • Thomas Rachel, MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit • José Daniel Ferrer, kubanischer Bürgerrechtler, ehemaliger politischer Gefangener sowie zahlreiche Menschenrechtsverteidiger aus verschiedenen Ländern. Am Sonntag findet außerdem die Mitgliederversammlung der IGFM statt. Weitere Informationen folgen in Kürze.
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IGFM wieder beim Café Kyiv
Die Konrad-Adenauer-Stiftung lädt erneut zum Café Kyiv am 23. Februar 2026 im Colosseum, in der Gleimstrasse 31, in Berlin ein. Das Event bietet eine Gelegenheit, sich über die aktuellen politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen in der Ukraine auszutauschen. Im Fokus stehen der internationale Menschenrechtsschutz und die Förderung der Demokratie. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) unterstützt Café Kyiv und ist wieder mit einem Stand vertreten, an dem über die Ukraine-Arbeit der IGFM informiert wird.
Wie die Konrad-Adenauer-Stiftung sind auch wir überzeugt, dass der Austausch von Ideen und Perspektiven in einem offenen und konstruktiven Dialog entscheidend für die Gestaltung einer friedlichen und demokratischen Zukunft ist. Wir laden Sie herzlich zum Café Kyiv ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Bitte entnehmen Sie alle weiteren Informationen der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
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„Voices of Captivity: Crimea under occupation“
Gespräch und Ausstellung
Termin: 26. Februar 2026, 19.00 Uhr
Ort: Kornmarkt 3, 60311 Frankfurt am Main
(Veranstaltungsraum von Prostir Zbirka, Eingang über den Hof in den Keller)Gemeinsam mit der Menschenrechtsorganisation Libereco und der ukrainischen Initiative Prostir Zbirka veranstaltet die IGFM am 26. Februar 2026 eine Informationsveranstaltung über inzwischen 12 Jahre russischer Repression gegenüber Krimtataren, Medienschaffenden, Aktivisten und der Zivilgesellschaft allgemein auf der russisch besetzten Halbinsel.
Die Krimtatarin und ehemalige politische Gefangene Leniie Umerova und die Ukrainerin Sascha Barkova, deren Bruder Bohdan Ziza in russischer Haft ist, berichten über ihre persönlichen Erfahrungen und zeigen anhand eindrucksvoller Fotografien die Situation auf der Krim – Fotos, deren Urheber zum Teil bereits in Haft sind.
Hintergrund: Seit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim im Jahr 2014 steht die ukrainische Halbinsel unter russischer Besatzung. In den ersten Wochen nach der Machtübernahme wurde nahezu die gesamte unabhängige Medienlandschaft zerschlagen. Viele Journalistinnen und Journalisten mussten fliehen, Redaktionen wurden geschlossen, kritische Berichterstattung systematisch unterdrückt.
Aus dieser Repression heraus entstand eine mutige Bewegung von Bürgerjournalisten, überwiegend krimtatarische Aktivisten und Angehörige politischer Gefangener. Trotz massiver Risiken dokumentieren sie Hausdurchsuchungen, Verhaftungen, Gerichtsprozesse und Einschüchterungen. Ihre Arbeit macht Menschenrechtsverletzungen sichtbar, die sonst im Verborgenen blieben.
Die Ausstellung zeigt eindrucksvolle Fotografien, die unter Gefahr aufgenommen wurden. Sie dokumentieren die Repressionen gegen die krimtatarische Gemeinschaft: bewaffnete Durchsuchungen, Massenverhaftungen, lange Haftstrafen wegen angeblichen „Terrorismus“ sowie das Leid der Familien. Viele der abgebildeten Journalisten und Aktivisten, darunter Server Mustafaiev, Amet Suleymanov oder Osman Arifmemetov , wurden selbst zu langen Haftstrafen verurteilt.
Zahlen des ZMINA Human Rights Centre belegen das Ausmaß der Angriffe: Allein in den Jahren 2022 und 2023 wurden 162 Fälle von Übergriffen auf Medienschaffende und Online-Aktivisten dokumentiert. Drohungen, Durchsuchungen, willkürliche Festnahmen und politisch motivierte Strafverfahren gehören zum Alltag unter der Besatzung.
Diesem Geschehen möchten wir aktiv die Aufmerksamkeit geben, die es verdient!

