{"id":737,"date":"2015-02-28T18:18:16","date_gmt":"2015-02-28T16:18:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.religionsfreiheit-igfm.info\/?p=737"},"modified":"2015-02-28T18:18:16","modified_gmt":"2015-02-28T16:18:16","slug":"appellbitte-fuer-den-koreanischen-missionar-kim-jung-wook","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.religionsfreiheit-igfm.info\/index.php\/2015\/02\/28\/appellbitte-fuer-den-koreanischen-missionar-kim-jung-wook\/","title":{"rendered":"Appellbitte f\u00fcr den koreanischen Missionar Kim Jung-wook"},"content":{"rendered":"<div>\n<h5 class=\"Normal\">Der 50-j\u00e4hrige Baptist wurde zu lebenslanger Haft in einem Arbeitslager verurteilt, weil er anderen helfen wollte.<\/h5>\n<p class=\"Normal\">Ihm wurde vorgeworfen, am Aufbau einer Untergrundkirche gearbeitet und Spionage betrieben zu haben. Kim hatte von 2007 bis 2014 in der chinesischen Grenzstadt Dangdong gelebt und bedr\u00e4ngten Nordkoreanern zur Flucht nach S\u00fcdkorea \u00fcber Thailand, Laos und anderen L\u00e4ndern geholfen. Im August 2012 nahmen chinesische Beh\u00f6rden 12 nordkoreanische Frauen fest, die unter der Obhut des Missionars waren. Sie wurden nach Nordkorea zur\u00fcckgeschickt. Kims Wunsch, etwas \u00fcber das Schicksal der Nordkoreanerinnen und \u00fcber dortige Nahrungsengp\u00e4sse zu erfahren, brachte ihn dazu, nach Nordkorea zu gehen. Dort wurde er im Oktober 2013 verhaftet. Bei einer Pressekonferenz am 27. Februar 2014 r\u00e4umte Kim die ihm vorgehaltenen Vorw\u00fcrfe ein und gestand und bereute, b\u00f6swillig die W\u00fcrde der nordkoreanischen F\u00fchrung verletzt zu haben. Er gab an, in Treffen mit Nordkoreanern den Wunsch nach Zerst\u00f6rung von Standbildern der Kim-Dynastie und nach deren Ersatz durch Kirchen ge\u00e4u\u00dfert zu haben. Der Staatsanwalt hatte f\u00fcr ihn die Todesstrafe gefordert. In fr\u00fcheren F\u00e4llen haben Gefangene, die freigekommen waren, ihre Gest\u00e4ndnisse bei diesen inszenierten Pressekonferenzen widerrufen. <b>Die IGFM geht davon aus, dass Kim Jung-wook unter massivem Druck angebliche Vergehen eingestanden hat.<\/b><\/p>\n<p class=\"Normal\">Bitte, appellieren Sie an den Staatsf\u00fchrer Kim Jong-un, den Missionar umgehend freizulassen. Er habe f\u00fcr die Nordkoreaner nur humanit\u00e4re Hilfe leisten und deren Recht auf Religionsfreiheit einl\u00f6sen wollen. Dazu habe sich Nordkorea in UN-Abkommen sowie im \u201eInternationalen Pakt \u00fcber b\u00fcrgerliche und politische Rechte\u201c verpflichtet.<\/p>\n<p class=\"Normal\">Den Appell richten Sie an die folgende Adresse: Seine Exzellenz Oberster F\u00fchrer der Partei, des Staates und der Armee, Kim Jong-un, via Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Korea, Glinkastr.507 10117 Berlin, E-mail: <a href=\"mailto:info@prkorea-emb.de\">info@prkorea-emb.de<\/a> oder Fax 030 22651929<\/p>\n<p class=\"Normal\">Hierf\u00fcr k\u00f6nnen Sie auch <a href=\"https:\/\/www.religionsfreiheit-igfm.info\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Appellbrief-Gefangener-M\u00e4rz-2015-Nordkorea.pdf\">den vorbereiteten Musterbrief, <\/a>passend f\u00fcr einen Fensterbriefumschlag, herunterladen und ausdrucken. Er braucht nur um Absender, Datum und Unterschrift erg\u00e4nzt zu werden (Porto 0,62 Euro)<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 50-j\u00e4hrige Baptist wurde zu lebenslanger Haft in einem Arbeitslager verurteilt, weil er anderen helfen wollte. Ihm wurde vorgeworfen, am Aufbau einer Untergrundkirche gearbeitet und Spionage betrieben zu haben. Kim hatte von 2007 bis 2014 in der chinesischen Grenzstadt Dangdong gelebt und bedr\u00e4ngten Nordkoreanern zur Flucht nach S\u00fcdkorea \u00fcber Thailand, Laos und anderen L\u00e4ndern geholfen. 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