AK_Religionsfreiheit_IGFM

  • Ankunft des Hilfstransportes der IGFM AG Wittlich

    Ankunft des Hilfstransportes der IGFM AG Wittlich

    Am 15. September 2025 ist ein Hilfstransport aus Wittlich morgens um 8 Uhr in Panevėžys eingetroffen. Das IGFM Team Litauen hat den Transport innerhalb von zwei Stunden ausgeladen. Im Panevėžys-Team gibt es viele junge, tatkräftige Menschen, die eigentlich montags zu ihrer Arbeit eilen, aber dennoch nicht darauf verzichten, sich gemeinnützig zu engagieren.

    Jurgita Samoškienė, Vorsitzende IGFM Litauen:

    Wir Litauer, die in ständiger Angst vor der Kriegsgefahr leben, wissen genau: Wenn wir der Ukraine nicht helfen und nicht gemeinsam arbeiten, um den gemeinsamen Feind zu besiegen, wird der Krieg sehr schnell auch die baltischen Staaten erreichen. Eure Arbeitsgruppe Wittlich hat die baltischen Länder schon immer in schwierigen Zeiten unterstützt und gerettet – und Ihr helft auch jetzt: nicht nur, indem Ihr uns Eure Soldaten zur Seite stellt, sondern auch, indem Ihr uns kontinuierlich humanitär unterstützt. Dafür sind wir Euch sehr dankbar und schätzen jeden von Euch verpackten Gegenstand.

    Panevėžys, als drittgrößte Stadt Litauens, beherbergt derzeit etwa 800 Kriegsflüchtlinge; außerdem gibt es in der Region viele bedürftige litauische Familien mit mehreren Kindern, die die IGFM Litauen regelmäßig unterstützt. Die Hilfsgüter werden sehr gezielt verteilt – nicht nur an Bildungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen, sondern ein Teil der medizinischen Hilfsmittel wird auch direkt in die Ukraine geschickt.

    Ihre Unterstützung bringt Freude zu Kindern, zu einsamen Großmüttern, zu Müttern mit Kindern, die weit weg von ihrer Heimat Ukraine Zuflucht suchen mussten.

    Danke für Ihre Solidarität beim Retten und Helfen von Menschen!

  • Neuer September Newsletter verfügbar!

    Neuer September Newsletter verfügbar!

    Unser neuer September Newsletter ist ab heute verfügbar!

  • 3. Oktober Tag der Deutschen Einheit – Deutschland singt und klingt

    3. Oktober Tag der Deutschen Einheit – Deutschland singt und klingt

    Herzliche Einladung zum Mitmach-Projekt am Tag der Deutschen Einheit

    Die Initiative „3. Oktober – Deutschland singt und klingt“  und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte laden alle Generationen und Kulturen zum offenen Singen und Feiern in allen Städten und Dörfern ein. Die IGFM ist Mitglied des Projektträgervereins.

    35 Jahre seit der Wiedervereinigung sind die Achtung der Menschenrechte und der Demokratie in Deutschland keine Selbstverständlichkeit. Jeden Tag braucht es Menschen, die Verantwortung übernehmen, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit durchzusetzen, Unrecht zu nennen und Zivilcourage zu zeigen. Dankbarkeit für ein wiedervereintes Deutschland ist dennoch angebracht. Hunderte Chöre in ganz Deutschland erinnern am 3. Oktober mit dem Liederabend „Deutschland singt und klingt“ und durch die Wahl ihrer Liedbeiträge an die gemeinsame Verantwortung aller Bürger für die Vollendung der Einheit in Vielfalt.

    Das Material wird gestellt!

    Das jedes Jahr wechselnde Repertoire umfasst Volkslieder, international bekannte Friedensweisen bis hin zu einem Mix aus Stücken, die junge und alte deutsche Zeitgeschichte miteinander verbinden wie „Über sieben Brücken musst Du gehn“. In Erinnerung daran, dass die DDR-Wendebewegung in den Kirchen stattfand, wird „Großer Gott, wir loben Dich“ ein Liedbaustein sein, dessen Text Sänger und Zuhörer seit vielen Jahrhunderten bewegt.

  • China: Hauskirchen-Pastor an unbekanntem Ort festgehalten

    China: Hauskirchen-Pastor an unbekanntem Ort festgehalten

    Frankfurt am Main. Als Gefangenen des Monats September 2025 haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA den evangelischen Pastor Zhang Sen aus Fuyang in der westlich von Shanghai gelegenen Provinz Anhui benannt. Er hielt sich in der nördlich seiner Heimat gelegenen Provinz Jiangsu bei Freunden auf, als er am späten Nachmittag des 9. Juli 2025 festgenommen wurde. Einer letzten Nachricht an seine Frau Xu Chao zufolge waren Unbekannte zu dem Zeitpunkt dabei, das Türschloss zu der Wohnung aufzubrechen, in er zu Besuch war. Die Ehefrau erfuhr später durch Augenzeugen von der Festnahme. In Handschellen sei er in ein Auto mit den Kennzeichen seiner Heimatstadt gesetzt worden.

    Es ist bisher nicht bekannt, wo der Vater von drei Kindern seither festgehalten wird. Die reformierte Kirche Maizhong, der der Pastor angehört, ist eine Hauskirche. Sie hat sich nicht der Patriotischen Drei-Selbst-Bewegung angeschlossen, die der kommunistische Staat als Dachorganisation für evangelische Christen vorgesehen hat. Da sie sich so der Kontrolle durch die Kommunistische Partei Chinas (KPC) entzieht, werden Mitglieder der Kirche seit Sommer 2021 verfolgt: Sie werden mit elektronischen Fährtenfindern überwacht oder durch Repressalien wie Wohnungseinbrüche und willkürliche Festnahmen unter Druck gesetzt. IGFM und IDEA bitten um Appelle an den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, sich für die umgehende Freilassung des Pastors einzusetzen.

    Die Appelladresse lautet: Staatspräsident Xi Jinping via Botschaft der Volksrepublik China, Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin. Hier der Link zum Musterbrief im WORD-Format:

  • Pakistan: Christ wegen falscher Anschuldigung in Haft

    Pakistan: Christ wegen falscher Anschuldigung in Haft

    Frankfurt am Main. Als Gefangenen des Monats August haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA den pakistanischen Christen Amir Paul aus Lahore (Provinz Punjab) benannt. Der 60-jährige Beamte kam am 19. Juli 2025 wegen angeblicher Blasphemie in Polizeigewahrsam.

    Paul hatte in einem Gemischtwarenladen im Stadtviertel Nishat Colony eingekauft, und dort eine Debatte geführt. Der Geschäftsinhaber warf ihm vor, „ein Agent Amerikas und des Westens“ zu sein. Er alarmierte daraufhin Imame aus der Umgebung und behauptete, sein Kunde habe im Verlauf der Diskussion den islamischen Propheten Mohammed beleidigt.

    Paul weist diesen Vorwurf zurück: Er habe sich keineswegs zu religiösen Fragen geäußert. Zeugen, die vor Ort befragt wurden, bestätigten die Aussage des Festgenommenen. Seine Familie und die Nachbarn befürchten, dass es zu Mobgewalt kommen könnte, wie bereits in früheren vergleichbaren Fällen. Die IGFM und IDEA bitten um Appellbriefe an den pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari. Er soll auf die Freilassung des Christen hinwirken und für die Sicherheit des Inhaftierten und seiner Familie sorgen.

    Die Appelladresse lautet: Präsident Asif Ali Zardani, c/o Botschaft der Islamischen Republik Pakistan, Schaperstr. 29, 10719 Berlin. – Sie können dazu den Muster-Appellbrief verwenden, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist: